Archiv der Kategorie: weltbewegend

Borreliose-Protesttag in Leipzig

Ein paar Eindrücke von unserem Stand beim Borreliose-Protesttag in Leipzig. Eigentlich müsste man sowas viel öfter machen, damit die Infos auch wirklich jeden erreichen. Morgen könntest Du schon der Nächste sein, den es erwischt und Dein Leben völlig umgekrempelt wird. Alle Infos zur Organisation findet ihr unter den Links. BITTE FLEISSIG TEILEN UND LIKEN, DAMIT SO VIELE WIE MÖGLICH INFORMIERT WERDEN. Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen…

https://www.facebook.com/OnLymeAktion.org

http://onlyme-aktion.org/

COMETRON FIRSTSCOPE 76

In den letzten Wochen haben wir uns in verschiedener Hinsicht dem Nachthimmel gewidmet und viele Stunden damit verbracht, diesen faszinierenden Bereich zu beobachten und neu zu entdecken. In diesem Rahmen stand auch der Test eines Gerätes an, der uns ganz besonderes interessiert und neugierig gemacht hat. In Zusammenarbeit mit „BAADER PLANETARIUM“ durften wir das „COMETRON FIRSTSCOPE 76“ von CELESTRON testen. Da wir auf dem Gebiet der Teleskope blutige Anfänger sind, passt dieses Einsteigermodell perfekt zu uns.

Nachdem uns der Postpote das sicher verpackte Objekt der Begierde gebracht hatte, ging es ans Auspacken. Neben dem Teleskop selbst finden wir Software, eine Bedienungsanleitung, das Buch „Erste Schritte mit ihrem CELESTRON-Teleskop“ von Alexander Kerste und das Zubehör in Form eines Suchers und 2 Okularen. Das Teleskop ist bereits fertig montiert und praktisch sofort einsatzfähig. Einzig den Sucher schrauben wir noch auf und setzen das 20mm-Okular ein. Da das Teleskop klein und handlich ist, kann man sich bequem einen passenden Standort suchen, der eigentlich nur eine ebene Grundfläche haben sollte. Da wir nach vielen Nächten mit bedecktem Himmel nun endlich freie Sicht auf den Mond haben, der sich uns zur Hälfte zeigt, richten wir das Teleskop natürlich zuerst auf dieses Objekt. Im Sucher schnell gefunden, gestaltet sich die Feinjustierung gewöhnungsbedürftig, da das Bild „auf dem Kopf“ steht. Aber wir haben den Dreh schnell raus und so staunen wir über die Schärfe des Bildes und den beeindruckenden Effekt der Schatten, die durch die Krater des Mondes entstehen. So vergeht schnell die Zeit und man kann sich gar nicht satt sehen. Etwas nervig ist in diesem Fall natürlich die Erdrotation, die den Mond immer wieder aus unserem Sichtfeld gleiten lässt. Da wir keine Nachführung zur Verfügung haben, bleibt das Nachjustieren nicht aus. Noch lustiger wird das mit dem 10mm-Okular, mit dem man noch näher an den Kratern ist und der Mond noch schneller aus dem Sichtfeld. Auf der Homepage des Händlers findet man auch hierzu viel Zubehör in Gestalt von Mond- oder Sonnenfilter und weiteren Okularen, die wir uns wohl im Laufe der Zeit auch noch anschaffen werden. Da wir mit dem 10mm-Okular eine maximale 30-fache Vergrößerung schaffen, bleiben unsere Einblicke ins Weltall noch etwas beschnitten. Wir denken da schon an ein 4mm-Okular, mit dem uns eine 75-fache Vergrößerung gegönnt ist. Aber auch schon mit unseren 10 mm macht die Entdeckung des Nachthimmels unheimlich Spaß. Mit Sternenkarte oder entsprechender Software finden wir schnell Planeten oder Sternenhaufen, die uns wirklich neugierig auf mehr machen. Jupiter schien uns förmlich einzuladen, doch endlich näherzukommen und auch seine Monde zu entdecken.


Aber nicht nur in der Nacht ist das FIRSTSCOPE interessant. Auch am Tag kann man damit seinen Spass haben. Da wir mitten in der Natur wohnen, findet sich schnell ein Tierchen, das wir unbemerkt beobachten können, wenn es nicht garade allzu aufgeregt umherspringt.


Dass wir mit diesem Einsteigerteleskop keine Einblicke haben werden, die wir auf spektakuläre Art von Hubble kennen, war uns natürlich von Anfang an klar. Aber für die ersten Schritte in das großartige Hobby Astronomie eignet sich das FIRSTSCOPE bestens. Gerade die jungen Forscher sind begeistert und suchen den Nachthimmel unermüdlich nach neuen Entdeckungen ab. Leider ist eine anlehnende Astrofotografie mit diesem Gerät nicht wirklich möglich und so bleibt die Einsicht in dieser Hinsicht begrenzt. Ich werde dieses Thema jedoch weiter verfolgen und liefere nach entsprechenden Tests gern Resultate und Eindrücke. Vorerst bin ich mir jedoch sicher, dass wir noch etliche Stunden in hoffentlich vielen wolkenfreien Nächten mit dem FIRSTSCOPE verbringen werden. Für uns als Hobby-Forscher eine klare Bereicherung.
Neue Fotos und Zwischenberichte liefere ich Euch natürlich… 😉


Folgend noch die Seite des Sponsors, bei dem ihr alles findet, was euer Forscherherz so begehrt…

http://www.baader-planetarium.de/

universe2go

Schon seit Jahrzehnten fasziniert mich der nächtliche Himmel und hält mit all seiner Unbegreiflichkeit eine Welt für mich bereit, die leider nur begrenzt erforschbar ist. Mittlerweile hat sich dieses Interessengebiet auf die eigenen Kids ausgebreitet und wird durch die heute zugänglichen Dokumentationen im TV oder Büchern fleißig angestachelt. Bisher begrenzten sich die nächtlichen wissenschaftlich angehauchten Abenteuerausflüge auf die Erkundung der Sternenbilder, die Betrachtung des Mondes oder gespanntes Warten auf kleine oder größere Sternschnuppen.

Nun aber eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, noch tiefer in diese unendlichen Weiten einzudringen und sie vor allem noch genauer zu erforschen. Mit „Universe2go“ durften wir eine Weltneuheit ausprobieren, die uns schon im Vorfeld sehr neuierig machte. Mit diesem Gerät sollte es möglich sein, den realen Sternenhimmel mit der digitalen Welt zu verbinden und so Sternbilder, Planeten und Galaxien entdecken zu können. Die völlig neu entwickelte Sternenbrille zeigt uns Sternenbilder und Objekte am Nachthimmel, die wir bisher gar nicht finden
konnten und bietet dank der dazugehörigen Smartphone-App eine Vielzahl an interessanten Informationen und fantastischen Bildern zu eben diesen Erscheinungen. Im Prinzip ist es ein kleines Planetarium für die Tasche, das man kinderleicht mit sich herumtragen kann. Dies galt es nun zu testen…

Die Sternenbrille kommt sicher verpackt in einem kleinen Karton und sieht aus wie ein kompaktes Fernglas. Dies ist allerdings „nur“ die Erweiterung unseres Smartphones, das nun mit der heruntergeladenen „Universe2go“-App in die Brille gelegt wird. Wir führen den Test mit dem Samsung Galaxy S5 durch und haben keinerlei Probleme beim Einlegen des Gerätes. Dank des Passepartout passen sehr viele verschiedene Smartphones in dieses Gerät, darunter Apple iPhone 4, 5 und 6 oder Samsung Galaxy S3, S4, S5 und S6. Ob nun genau Dein Handy kompatibel
ist, lässt sich schnell auf der Homepage des Herstellers rausfinden.

Nachdem das Smartphone eingelegt und die App aktiviert ist, kann der Spass auch schon fast losgehen. Vorerst muss man das Gerät aber noch kalibrieren. Das erfordert anfänglich etwas Geschick, da man mit der Handhabung der Brille noch ungeübt ist. Aber schon nach kurzer Zeit hat man den Dreh raus uns schon allein die Einblicke während der Kalibrierung versprechen viel. Die Tiefenwirkung ist echt beeindruckend.

Jetzt heißt es bis zum Abend warten oder einfach schon mal frei den digitalen Sternenhimmel erforschen. Da bei uns schon die ersten Sterne funkeln, heißt es: raus an die frische Luft! Die Brille braucht zur Orientierung einen „festen“ Punkt am Himmel. Wir nutzten gleich mal den auffällig vor unserer Nase platzierten Jupiter. Einmal mit der Brille anvisiert und schon passt sich das Gerät an und ist orientiert.
Sogleich erfasst die Brille den angepeilten Jupiter und liefert Daten über Größe, Entfernung usw… Darüber hinaus kann man sich das Objekt bildlich anzeigen lassen oder gar „darauf landen“ und sich umsehen. Das war das erste große Highlight bei den Kids und die Brille wurde sogleich als sehr cool bezeichnet. So verlief die Zeit und man schaute sich durch die Planeten unseres Sonnensystems und „spazierte“ auf ihnen herum.

Zudem besticht das Gerät durch eine Vielzahl von Modi, die allesamt nützlich und zugeschnitten sind. Der Starter-Modus ist ideal, um das Gerät und seine Funktion kennenzulernen. Der Entdecker-Modus macht anfangs am meisten Spaß und hat die Kids ewig begeistert. Hier kann der Betrachter immer wieder neue Objekte finden und interessante Dinge darüber erfahren. Weiter geht es mit dem Mythologie-Modus, dem
Deep-Sky-Modus, dem 3D-Modus, dem Quiz-Modus und schließlich dem Experten-Modus. Hier muss einfach jeder selbst herausfinden, was einen besonders anspricht. Vielleicht wählt man auch einfach nach Stimmung.

Insgesamt gesehen ist diese neuartige Sternenbrille ein wirklich cooler Zeitvertreib für Kids und auch Erwachsene. Besonders interessant und ansprechend ist es natürlich bei klarem Sternenhimmel, wenn man die Objekte seiner Wahl einfach anvisieren kann. Aber auch im heimischen Wohnzimmer, wenn es draußen stürmt und regnet, kann man ganz entspannt die Show genießen und die wirklich beeindruckenden Fotos, Infos und sogar Audio-Kommentare auf sich wirken lassen. Auch wenn diese Brille in Verbindung mit der App einen stolzen Preis hat, lohnt sich die Anschaffung dennoch. Kleine und Große wissenschaftlich Interessierte werden hier stundenlang beschäftigt und lernen bei jedem Schritt dazu. Im wahrsten Sinne des Wortes. Von uns gibt es einen eindeutigen Daumen nach oben und wir werden sicher noch etliche Sommernächte damit verbringen. Mit Sicherheit…

Infos zum Gerät und dem Hersteller findet ihr hier:

www.nimax.de

http://universe2go.com/de/

Hebammenpraxis & Geburtshaus „Willkommen im Leben“

Die Zeit vergeht, die Nachkommen sprießen und wir als Eltern sammeln so unsere Erfahrungen beim Thema Schwangerschaft und Geburt. Bei mir aus der Sicht des Vaters ist der Blickwinkel ja etwas anders, als bei den aktiven Hauptpersonen. Dennoch konnte ich bei den vergangenen zwei Geburten, die wir in verschiedenen Krankenhäusern miterlebt haben, und schließlich der jetzigen im Geburtshaus, große Unterschiede feststellen.

Der Kreissaal eines Krankenhauses mag ja auf einer Besichtigungs-Tour schön anzusehen sein. Wenn man aber erst aufgeregt mit mehr oder weniger starken Wehen den diensthabenden Hebammen gegenübersteht, gerade als Erstgebärende, kann sich schon mal schnell das Blatt wenden. Ich möchte an dieser Stelle auch nicht alle Hebammen über einen Kamm scheren. Allerdings hatten wir bei beiden klinischen Geburten das zweifelhafte Glück, an Hebammen zu geraten, die scheinbar genervt unter Zeitdruck zu stehen schienen und die die Liebe zu ihrem Beruf an diesem Tag zu Hause vergessen hatten. Während Geburt und Nachsorge hatten scharfe Worte und Hilfsmittel aller Art die Oberhand und liebevollen Umgang, den das Baby zwar schon bekam, suchte man bei der Behandlung der Mutter jedoch vergebens. Das Fazit eines Vaters, der das Geschehen hautnah miterlebt, kann hier nur „erschreckend“ lauten. Zum damaligen Zeitpunkt kannte „Mann“ dies jedoch nicht anders und nahm es als normal hin. Auch unsere zweite klinische Geburt verlief nicht ganz so schön und behütet, wie wir uns das in unserer Vorstellung ausgemalt hatten. Der Wechsel in ein anderes Krankenhaus brachte jedoch eine klare Wende mit sich. Wir lernten eine Hebamme kennen, die derzeit schon die Vorsorge der Schwangerschaft übernahm, mit all der Liebe und Hingabe, die eine Hebamme haben und mitbringen sollte. Jetzt, Jahre später, sollte sie uns mit ihrem eigenen Geburtshaus und weiteren Hebammen in der Hinterhand durch unsere dritte Geburt helfen…

Auch wenn eine außerklinische Geburt vielleicht Risiken mit sich bringt, war die Entscheidung, in ein Geburtshaus zu gehen, von Anfang an gefällt. Die Option, im Notfall in das nicht weit entfernte Krankenhaus zu gehen, blieb dabei immer offen. Das Vertrauen in die Hebamme, das man unweigerlich beim Kennenlernen aufbaut, gehört dazu. Auch die Räume des Geburtshauses laden zum kuscheln und Kinderkriegen ein. Mit viel Liebe ist hier alles für Mutter und Kind ein- und hergerichtet. Wohlfühl-Atmosphäre pur. Auch und gerade wenn es in die eigentliche „heiße Phase“ geht, bewahrt sich diese Ruhe und familiäre Ausgeglichenheit und zieht sich durch die Geburt bis hin zum Verabschieden, wenn es mit dem neuen Erdenbürger nach Hause geht. Mit unglaublicher Zuneigung und Liebe und einem scheinbar endlosen Aufbringen an Zeit, half uns unsere Hebamme Beate durch diese ebenfalls unglaublich selbstbestimmte Geburt. Dieses Erlebnis war mit keinem der beiden ersten Geburten zu vergleichen. Erst jetzt begriffen wir, wie schön dieses Lebensereignis „Geburt“ für alle Beteiligten sein kann. Auch als Vater, der hier mit einbezogen wird, die Schönheit dieser Momente zu erleben, ist fantastisch.

Nach meiner Meinung gefragt, kann ich die Geburt in diesem Geburtshaus, wenn sie denn medizinisch möglich und keine weiteren Risiken birgt, mit ganzem Herzen empfehlen. Bei Beate und ihren Hebammen schlägt das Herz auf der richtigen Seite und die Liebe zum Beruf ist mehr als deutlich spürbar. Auch wenn in harten Zeiten mal Schlafmangel herrscht, gibt es keine Kompromisse bei der Arbeit. Vorsorge, Nachsorge, Beratung, Gymnastik, Krabbelgruppe und mehr gibt es hier und immer ist das Herz dabei. Das Motto lautet also: Sagt ja zu Kindern, sagt ja zum Geburtshaus oder zur Hausgeburt. Die beste Adresse die ihr finden könnt, ist die von Beate und ihrem Team. Habt Dank für alles, Mädels…

Zu finden bei Facebook unter:

https://www.facebook.com/HebammenpraxisGeburtshausWillkommenImLeben?fref=ts

oder im www

http://www.landhebammenpraxis.de/