Archiv der Kategorie: On the Road

Fahrrad-Helm CASCO SPEEDster gunmetal matt

Der Frühling steht vor der Tür und so langsam muss der gute Vorsatz angegangen werden, wieder mehr mit dem Rad zu fahren. Besonders verlockend ist da der neue Helm aus dem Hause CASCO, der uns freundlicherweise zugetragen wurde.

Unser CASCO Speedster „gunmetal matt“ macht schon äußerlich ordentlich was her. Er ist ein absoluter Hingucker, hat aber auch seinen Preis, der momentan bei etwa 150 EUR liegt. Der Helm ist in den Größen M und L zu haben, je nach Kopfumfang. Das nahtlos an den Helm anschließende Visier, die sogenannte SPEEDmask, ist für Brillenträger geeignet und super praktisch. Die orangefarbene Tönung ist sehr angenehm für die Augen und stimmt einen selbst an grauen Tagen positiv. Alternativ gibt es aber auch andersfarbige Visiere zu kaufen.

Der Helm besitzt eine innovative Bauweise, wobei die Schale aus unterschiedlichen Segmenten besteht und zusätzlich durch Edelstahlvernietung gestärkt wird. Das neuartige Verschlusssystem ist erstaunlich einfach und lässt sich mit einer Hand öffnen. Die „Fresh Air Ventilation“ sorgt für optimale Luftströmung. Der Kopfschutz lässt sich stufenlos an die Kopfgröße anpassen und sitzt so perfekt. Da wackelt nix mehr.

Da ich in der Vergangenheit schon andere Fahrradhelme auf dem Kopf hatte, kann ich schöne Vergleiche anstellen und würde mich jederzeit für den CASCO Speedster entscheiden. Hier stimmt das Gesamtpaket. Und wem es bisher peinlich war, mit Helm zu fahren, der vergisst dieses Gefühl ganz schnell. Mit CASCO ist man sportlich unterwegs auch und gerade in Sachen Sicherheit. Daumen hoch! 🙂

Jeep Renegade Tour

Heute möchten wir Euch von unserem ausgedehnten Wochenende mit dem neuen JEEP RENEGADE berichten, den wir Dank MOTOR VILLAGE DEUTSCHLAND über großzügige 4 Tage testen durften. Wir bekamen den Jeep Renegade Limited 2.0I MultiJet 4WD LOW 9AT mit 140 PS. Seit Oktober ist dieser bei den entsprechenden Händlern zu haben und sollte nun auch uns auf der geplanten Tour Richtung Rügen begleiten. Unser Test bezieht sich allerdings nur auf die Familientauglichkeit dieses Fahrzeugs. Großartige technische Ausschweifungen bleiben Euch erspart. 😉


Bei der Übergabe erfuhren wir, dass das Fahrzeug eine 9-Gang –Automatik besitzt, was mich etwas skeptisch machte. Dieses Gefühl war aber ausdrücklich unbegründet, da diese Automatik nach den ersten Metern des Eingewöhnens wirklich flüssig und geschmeidig läuft. Einzig die kurze Verzögerung beim schnellen Beschleunigen zwischen Gas geben und der tatsächlichen Wirkung war etwas ungewohnt. Da sich das Fahrzeug aber nach einer gewissen Zeit an den Fahrstil des Fahrers gewöhnt, waren wir bald sportlich unterwegs und Reaktion des Jeep verbesserte sich zusehends. Auch wenn sich dies etwas am Verbrauch bemerkbar machte. 😉


Das Wetter passte, die Klimaanlage ließ sich super für Fahrer und Beifahrer getrennt regulieren. Das Bord-Navi mit 7 Zoll Touchscreen und 3D-Navigation machte seinen Dienst und führte uns Richtung Meer. Die Geschwindigkeitsregelanlage, die sich bei Jeep „Cruise Control“ nennt, ist schon recht lustig. Nachdem man die gewünschte Geschwindigkeit eingestellt hat, was ganz fix geht, hält das Fahrzeug diese eigenständig. Die Füße haben nix mehr zu tun, Sofa-Modus ist aktiviert. Bei Bedarf kann man z. B. beim Überholen Gas geben, danach fällt das Auto wieder in die eingestellte Geschwindigkeit zurück. Falls man bremsen muss, deaktiviert sich das System. Auf leeren Autobahnen ganz angenehm, da man Füße und Beine entspannen kann und nur noch zu lenken hat. Der Fahrspur-Assistent passt dabei auf, dass man auch schön auf seiner Seite der Straße bleibt. Falls man dies nicht macht, was wir natürlich bei freier Autobahn ausprobiert haben, lenkt das Fahrzeug automatisch und bleibt so in der Spur. Man kann natürlich als Fahrer das Überfahren der Fahrbahnmarkierung erzwingen, aber das System funktioniert wunderbar. Selbst wenn man beide Hände vom Steuer nimmt, bleibt das Auto auf Kurs. Dabei macht es allerdings ordentlich Lärm und beschwert sich. Dies ist natürlich nicht zu empfehlen und wurde nur zum Testzweck und bei gedämpfter Geschwindigkeit durchgeführt. 😉 Dieser Assistent ist allerdings nicht immer verfügbar und funktioniert nur bei ausreichend markierter Fahrbahn und Sicht. Dies wird aber gut im Fahrzeug angezeigt.


Etwas völlig neues ist die Lendenwirbelstütze, die der Fahrersitz vorzuweisen hat. Also gleich mal ausprobiert, was auch gar nicht schlecht oder unangenehm war. Diese kann man flüssig mehr oder weniger anpassen und sitzt so auch auf längerer Fahrt angenehm und ohne Rückenschmerzen. Wirklich cooles Gimmick. Ebenfalls angenehm ist der Regensensor, der am letzten Tag zum Einsatz kam, als ein Sturm über die Ostsee-Region fegte. Kein Einstellen oder Regulieren mehr. Nur einschalten, fertig.
Familientechnisch kann der Jeep Renegade gut mithalten. Natürlich ist sein Kofferraum begrenzt, da das Fahrzeug nicht als Familienkutsche dienen soll. Die Ablageflächen im Innenraum waren für unseren Geschmack etwas karg, da wir Sonnenbrillen und alles was man so mit sich führt, immer gern in greifbarer Nähe wissen wollen. Platz und Beinfreiheit waren ausreichend für alle Insassen verfügbar. Niemand beschwerte sich über unbequemes Sitzen oder ähnliches. Lustig ist das Fahren ohne Autoschlüssel. Diesen muss man nur immer schön bei sich führen. Gestartet wird das Fahrzeug per Start-Knopf. Es verschließt sich, wenn man sich vom Fahrzeug entfernt und öffnet sich, wenn man wieder in der Nähe ist und die Hand an den Türgriff legt. Ist ganz angenehm, muss man aber auch erstmal herausfinden. Diesen Umstand hatte man uns bei der Übergabe vergessen zu erläutern. 😉


Darüber hinaus ist der Renegade wunderbar weich gefedert. So kann man über „Stock und Stein“ und die schlimmsten Straßen flitzen, ohne dass es einen durchrüttelt. Auf engen Straßen, die Rügen viel zu bieten hat, ist es bei Gegenverkehr kein Problem, bei Bedarf offroad zu gehen. Steigungen und Neigungen machen ebenso Spaß und der automatisch einsetzende Allrad-Modus wartet auf seinen Einsatz. Dieser ist allerdings auch einzeln anwählbar, je nachdem, in welchem Schmodder oder Schneegebiet man sich gerade befindet. 😉 Die Beschleunigung ist klasse, wobei der Renegade wie auf Schienen fährt, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Einen Teil dieser Souveränität liefern sicher auch die Bridgestone – Gummis, die in unserem Fall aufgezogen waren.


Alles in Allem haben wir uns zugegeben in dieses Auto verliebt, auch wenn es für eine größere Familie eindeutig zu klein ist. Für den täglichen Gebrauch und kurze Ausflüge ist es allerdings ein Traum. Ihn zu fahren, bereitete mir große Freude. Wir haben den Renegade nur schweren Herzens nach den wunderschönen 4 Tagen zurückgegeben. Unser Dank gilt nochmals MOTOR VILLAGE DEUTSCHLAND und besonders den netten Jungs der Filiale in Berlin Rhinstraße. Wir hatten eine Menge Spaß! 😀