FamilienReiseführer Slowenische Küste – familia Verlag

Für die meisten ist der lange Sommerurlaub leider schon Geschichte, ein paar Glückliche jedoch sind mittendrin oder freuen sich dieser Tage auf die Reise. Wer schon wieder voll im Alltagstrott gefangen ist, erwischt sich bestimmt hin und wieder bei dem Gedanken, wohin es ihn wohl im nächsten Jahr verschlagen und wo er seinen ersehnten Sommerurlaub verbringen wird. Inspiration wecken hier unter anderem auch gewisse Reiseführer, die uns die fernen Städte und Länder schmackhaft machen und uns später auch die dortige Orientierung verschaffen wollen.

Einen ebensolchen Reiseführer, speziell für Familien mit Kindern ausgelegt, haben wir vom „familia-Verlag“ vorliegen, mit der Bitte, ein Auge darauf zu werfen. Das machen wir natürlich gern, da auch wir gern fremde Orte besuchen und erkunden. Leider wird sich unser Eindruck nur auf den Reiseführer an sich beschränken, da eine Reise zur beschriebenen Region im Moment nicht möglich ist. Vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit dazu, die dann natürlich eine Ergänzung unseres Berichtes zur Folge hat. 😉

Der Familienreiseführer beschäftigt sich mit der Slowenischen Küste und deren Umgebung. Das Büchlein ist klein und handlich und passt locker ins Handgepäck und kann bei Ausflügen immer dabei und schnell zur Hand sein. Die Innenseite des Einschlages liefert uns eine Karte der Region und im folgenden nützliche Reisehinweise und eine Übersicht des Buchinhaltes. Wir bekommen einen historischen Einblick, die geographische Lage, Tipps zur optimalen Reisezeit und wichtige Hinweise zur Verkehrsordnung.

Den Kern des Buches bilden die Infos zu 3 Städten und der Umgebung der Region. Man bekommt eine „Stadtbesichtigung“ mit reichlich Fotos und Infos zu den erwähnten Sehenswürdigkeiten und Routen. Außerdem gibt es liebevoll gestaltete Karten, die leicht verständlich sind und Museen, Spielplätze, und familienfreundliche Strände anzeigen. Neben den touristischen Zielen liefert der Autor auch Tipps zu Familienaktivitäten und Unterhaltung, die die Stadt bietet. So führt man uns durch die Städte und weckt wirklich die Reiselust in uns, um den Ort auch real erleben zu können. Scheinbar jede Sehenswürdigkeit wird erwähnt, was mit großer Sicherheit an dem einheimischen Autor „Robert Petrusa“ liegt. Die besondere Aufmerksamkeit auf die Reise und die Ausflüge mit der Familie gefällt uns besonders und spricht uns an. Als Bonus bekommen wir Rezepte aus der Region zum Einstimmen oder Erinnern, Tipps für alle Wanderfreunde, Hinweise zu „geheimen“ Orten für coole Urlaubsfotos, Adressen von Fahrrad-Verleihstationen und ein Spaß-Quiz für die Kids unterwegs.

Nach dem gründlichen durchforsten dieses Familienreiseführers sind wir tatsächlich in Urlaubsstimmung und würden liebend gern sofort in diese Richtung aufbrechen. Ich behaupte auch vorsichtig, dass dieser Führer vor Ort sicher eine große Hilfe sein wird, um alles Sehenswerte auch zu finden. Zwar ist man heutzutage überall online und kann sich schnell Rat, Hilfe und Orientierung beschaffen, aber wenn einen die Technik doch mal verlässt oder wer lieber etwas aus Gedrucktes in der Hand haben möchte, findet in diesem Büchlein ein optimales Helferlein. Was uns betrifft, darf dieses Schmuckstück in seinem vorgesehenen Platz im Bücherregal schlummern, bis es tatsächlich gebraucht und vor Ort benutzt und getestet werden kann. Wir freuen uns darauf und schwelgen bis dahin mit den vom Autor in unsere Köpfe gepflanzten Träumen…

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Harzer Wandernadel

Als wir bei einem Ausflug die höchste Erhebung des Nordens und Mittelgebirges, den Brocken, bestiegen, entdeckten wir den Harz für uns und wollten unbedingt wiederkommen. Die wunderschöne Natur mit den fantastischen Wäldern, in die sich bezaubernde zum Teil mittelalterlich anmutende Städtchen einfügen, ist mehr als einen Ausflug wert und wartet darauf, von kleinen und großen Entdeckern erobert zu werden.

Die perfekte Lösung um alles Sehenswerte im Harz zu erkunden, ist das Projekt „Harzer Wandernadel“. Wer gern mit dem Rad oder auf Schusters Rappen unterwegs ist, findet dadurch die schönsten und erlebnisreichsten Orte des Harzes und hält sich nebenbei noch fit. Das Herzstück des Projektes bildet ein sogenannter Wanderpass, in dem es zahlreiche Stempelfelder gibt, die gefüllt werden wollen. Mit 222 Stempelstellen, die im ganzen Harz verteilt sind, hat man ordentlich zu tun und ist wohl auch einige Zeit beschäftigt. Bei der steigenden Anzahl seiner erwanderten Stempel im Heft, erarbeitet man sich die Möglichkeit, die Harzer Wandernadel zum anstecken zu erwerben. Das beginnt bei der Ausführung in Bronze, Silber und Gold und endet schließlich bei der Auszeichnung als Wanderkaiser. Darüber hinaus gibt es weitere Themenbereiche, die sich mit Goethe oder Grenzwegen beschäftigen und mit erweiterten Stempelheften und speziellen Pins locken. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht. Man darf auch gern einige Jahre sammeln.

Da in unserer Gruppe auch Kids unterwegs sind, hielt sich die Freude über die anstehenden Wanderungen in dieser Altersgruppe erstmal in Grenzen. Dies änderte sich jedoch mit dem ersten Stempel im Wanderpass. Es hat schon etwas, wenn man nach der Besteigung eines steilen Berges oder langen und zum Teil anstrengenden Wanderweges seinen Stempel in das vorgesehene Feld drücken darf. Damit hat auch die Kids der Ehrgeiz gepackt und auch wenn es mühsam ist, sammeln sie eifrig ihre Stempel und müssen zugeben, dass wandern tatsächlich Spaß machen kann. So fiebern sie Stempel für Stempel ihrer ersten Auszeichnung entgegen und entdecken ganz nebenbei wunderschöne Aussichtspunkte, Burgen, Ruinen und Orte und erleben wertvolle Stunden mit der Familie. Nicht selten trifft man Gleichgesinnte, die ebenfalls ihre Heftchen füllen und kommt schnell mit ihnen ins Gespräch. Man ist schnell „per Du“ und ein gewissen Gefühl von Verbundenheit macht sich breit. Das tut, besonders in der heutigen Zeit, sehr gut und ist wahrlich Balsam für Herz und Seele.

Nach unserer Tour im Rahmen der Harzer Wandernadel können wir jeder stolz die ersten vier Stempel in unserem Heftchen vorweisen, die wir an den Stempelstellen 98 (Burgruine Hohnstein), 100 (Ruine Ebersburg), 215 (Josephshöhe) und 216 (Lutherbuche) sammelten. Natürlich werden wir Euch über weitere Ausflüge und Ziele auf dem Laufenden halten und stolz unsere Erfolge verkünden. Wer nichts verpassen möchte, schenkt unserer Seite ein Like und bekommt auch alles von weiteren Updates dieses Berichtes mit.

Wem es ebenfalls in den Füßen kribbelt und neugierig geworden ist, findet unter dem folgenden Link alle Infos zur „Harzer Wandernadel“ und vielleicht trifft man sich ja mal unterwegs…

http://www.harzer-wandernadel.de/