Borreliose-Protesttag in Leipzig

Ein paar Eindrücke von unserem Stand beim Borreliose-Protesttag in Leipzig. Eigentlich müsste man sowas viel öfter machen, damit die Infos auch wirklich jeden erreichen. Morgen könntest Du schon der Nächste sein, den es erwischt und Dein Leben völlig umgekrempelt wird. Alle Infos zur Organisation findet ihr unter den Links. BITTE FLEISSIG TEILEN UND LIKEN, DAMIT SO VIELE WIE MÖGLICH INFORMIERT WERDEN. Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen…

https://www.facebook.com/OnLymeAktion.org

http://onlyme-aktion.org/

Voking by Bilora – Zwischenring-Satz DSLR VKET3C

Nachdem wir mit „BILORA“ schon sehr erfolgreich unser inzwischen liebgewonnenes Stativ getestet haben, wenden wir uns dem anderen Zweig der Marke zu. Die Rede ist von „VOKING“. Hier findet man innovatives Fotozubehör, das durchdacht ist und begeistern soll. „VOKING by BILORA“ bietet unter anderem Blitzgeräte, Makro-Ringe oder Batterie-Griffe für verschiedene Systeme. Wir haben diesmal das Vergnügen, die Makro-Ringe zu testen, was mich persönlich sehr neugierig macht, da ich gern mal Ausflüge zu den kleinen Monstern im Garten mache.

Besonders interessant erscheinen die Ringe, da sie im Vergleich zu einem guten Makro-Objektiv sehr günstig sind. In unserem Fall haben wir den VOKING Zwischenring-Satz DSLR VKET3C zur Verfügung und testen diesen an der Canon 60D. Das Set besteht aus den Ringen 13mm, 21mm und 31mm. Die Ringe selber sind einzeln oder auch kombiniert nutzbar und übertragen alle Programm- und Automatikfunktionen. Einzig bei großen Brennweiten und allen drei aufgeschnallten Ringen tut sich der Autofokus etwas schwer. Da man hier aber ohnehin manuell Hand anlegt, fällt das nicht weiter ins Gewicht.

Die Ringe werden einfach zwischen Kamera und Objektiv eingefügt und zaubern so aus fast allen Objektiven Makro-Objektive. Man kann also gleich loslegen und die Wirkung der Ringe bestaunen. Durch die sich ergebende Verlängerung des Objektivauszugs wird die Naheinstellgrenze des montierten Objektivs stark verkürzt, so dass man viel näher an das Objekt der Begierde herankommen kann. Das ist vielleicht bei ängstlichen Tierchen etwas schwierig, wird aber echt interessant, wenn es klappt. Wir schlagen uns also mitsamt den Ringen, verschiedenen Objektiven und natürlich einem Stativ in die Büsche und suchen nach kleinen Monstern. Wir setzen die Ringe einzeln und auch zusammen vorerst an dem „Canon EF-S 18-55mm“ ein, was schon mal einen erstaunlichen Vorteil verschafft. Wir haben also aus diesem einfachen Standardobjektiv ein Instrument gemacht, mit dem man in Hinsicht auf Makros viel mehr erreichen kann. Richtig interessant wird es allerdings, wenn man die Ringe mit hochwertigen Linsen kombiniert. An dem „Canon 24-105 L“ kommen wir schon richtig ins Schwärmen und sind letztlich bei dem „Canon 100 L“ absolut begeistert. So nah und detailreich waren wir noch nie dran.

Insgesamt gesehen haben wir mit diesem Set von Zwischenringen aus den Hallen von „Voking by Bilora“ ein sehr nützliches Werkzeug in der Hand. Hiermit kann man wirklich kostengünstig große Ausflüge in die Welt der Makrofotografie anstellen, ohne in teure Makroobjektive investieren zu müssen. Natürlich setzen diese speziellen Linsen nochmal ein Stück Qualität oben drauf, was aber auch seinen Preis hat. Aber selbst an diesen Schmuckstücken sind die Makro-Ringe ihren Einsatz wert. Ich hatte wirklich viel Spaß damit und kann sie jedem empfehlen, der sich in dieser Richtung probieren möchte. Ab jetzt gehören sie zu meiner Ausrüstung dazu und begleiten mich natürlich auf jedem meiner Ausflüge. Beispielfotos findet ihr natürlich wieder im Anhang. Viel Spaß beim Anschauen und natürlich ausprobieren. Die Links zum Shop gibt´s hier:

http://www.voking-bilora.de/index.php/de-de/

http://www.bilora.de/

Ein weiteres Schmuckstück aus dem Shop testen wir die nächsten Tage und freuen uns schon darauf, Euch davon zu berichten… 🙂

 

COMETRON FIRSTSCOPE 76

In den letzten Wochen haben wir uns in verschiedener Hinsicht dem Nachthimmel gewidmet und viele Stunden damit verbracht, diesen faszinierenden Bereich zu beobachten und neu zu entdecken. In diesem Rahmen stand auch der Test eines Gerätes an, der uns ganz besonderes interessiert und neugierig gemacht hat. In Zusammenarbeit mit „BAADER PLANETARIUM“ durften wir das „COMETRON FIRSTSCOPE 76“ von CELESTRON testen. Da wir auf dem Gebiet der Teleskope blutige Anfänger sind, passt dieses Einsteigermodell perfekt zu uns.

Nachdem uns der Postpote das sicher verpackte Objekt der Begierde gebracht hatte, ging es ans Auspacken. Neben dem Teleskop selbst finden wir Software, eine Bedienungsanleitung, das Buch „Erste Schritte mit ihrem CELESTRON-Teleskop“ von Alexander Kerste und das Zubehör in Form eines Suchers und 2 Okularen. Das Teleskop ist bereits fertig montiert und praktisch sofort einsatzfähig. Einzig den Sucher schrauben wir noch auf und setzen das 20mm-Okular ein. Da das Teleskop klein und handlich ist, kann man sich bequem einen passenden Standort suchen, der eigentlich nur eine ebene Grundfläche haben sollte. Da wir nach vielen Nächten mit bedecktem Himmel nun endlich freie Sicht auf den Mond haben, der sich uns zur Hälfte zeigt, richten wir das Teleskop natürlich zuerst auf dieses Objekt. Im Sucher schnell gefunden, gestaltet sich die Feinjustierung gewöhnungsbedürftig, da das Bild „auf dem Kopf“ steht. Aber wir haben den Dreh schnell raus und so staunen wir über die Schärfe des Bildes und den beeindruckenden Effekt der Schatten, die durch die Krater des Mondes entstehen. So vergeht schnell die Zeit und man kann sich gar nicht satt sehen. Etwas nervig ist in diesem Fall natürlich die Erdrotation, die den Mond immer wieder aus unserem Sichtfeld gleiten lässt. Da wir keine Nachführung zur Verfügung haben, bleibt das Nachjustieren nicht aus. Noch lustiger wird das mit dem 10mm-Okular, mit dem man noch näher an den Kratern ist und der Mond noch schneller aus dem Sichtfeld. Auf der Homepage des Händlers findet man auch hierzu viel Zubehör in Gestalt von Mond- oder Sonnenfilter und weiteren Okularen, die wir uns wohl im Laufe der Zeit auch noch anschaffen werden. Da wir mit dem 10mm-Okular eine maximale 30-fache Vergrößerung schaffen, bleiben unsere Einblicke ins Weltall noch etwas beschnitten. Wir denken da schon an ein 4mm-Okular, mit dem uns eine 75-fache Vergrößerung gegönnt ist. Aber auch schon mit unseren 10 mm macht die Entdeckung des Nachthimmels unheimlich Spaß. Mit Sternenkarte oder entsprechender Software finden wir schnell Planeten oder Sternenhaufen, die uns wirklich neugierig auf mehr machen. Jupiter schien uns förmlich einzuladen, doch endlich näherzukommen und auch seine Monde zu entdecken.


Aber nicht nur in der Nacht ist das FIRSTSCOPE interessant. Auch am Tag kann man damit seinen Spass haben. Da wir mitten in der Natur wohnen, findet sich schnell ein Tierchen, das wir unbemerkt beobachten können, wenn es nicht garade allzu aufgeregt umherspringt.


Dass wir mit diesem Einsteigerteleskop keine Einblicke haben werden, die wir auf spektakuläre Art von Hubble kennen, war uns natürlich von Anfang an klar. Aber für die ersten Schritte in das großartige Hobby Astronomie eignet sich das FIRSTSCOPE bestens. Gerade die jungen Forscher sind begeistert und suchen den Nachthimmel unermüdlich nach neuen Entdeckungen ab. Leider ist eine anlehnende Astrofotografie mit diesem Gerät nicht wirklich möglich und so bleibt die Einsicht in dieser Hinsicht begrenzt. Ich werde dieses Thema jedoch weiter verfolgen und liefere nach entsprechenden Tests gern Resultate und Eindrücke. Vorerst bin ich mir jedoch sicher, dass wir noch etliche Stunden in hoffentlich vielen wolkenfreien Nächten mit dem FIRSTSCOPE verbringen werden. Für uns als Hobby-Forscher eine klare Bereicherung.
Neue Fotos und Zwischenberichte liefere ich Euch natürlich… 😉


Folgend noch die Seite des Sponsors, bei dem ihr alles findet, was euer Forscherherz so begehrt…

http://www.baader-planetarium.de/