universe2go

Schon seit Jahrzehnten fasziniert mich der nächtliche Himmel und hält mit all seiner Unbegreiflichkeit eine Welt für mich bereit, die leider nur begrenzt erforschbar ist. Mittlerweile hat sich dieses Interessengebiet auf die eigenen Kids ausgebreitet und wird durch die heute zugänglichen Dokumentationen im TV oder Büchern fleißig angestachelt. Bisher begrenzten sich die nächtlichen wissenschaftlich angehauchten Abenteuerausflüge auf die Erkundung der Sternenbilder, die Betrachtung des Mondes oder gespanntes Warten auf kleine oder größere Sternschnuppen.

Nun aber eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, noch tiefer in diese unendlichen Weiten einzudringen und sie vor allem noch genauer zu erforschen. Mit „Universe2go“ durften wir eine Weltneuheit ausprobieren, die uns schon im Vorfeld sehr neuierig machte. Mit diesem Gerät sollte es möglich sein, den realen Sternenhimmel mit der digitalen Welt zu verbinden und so Sternbilder, Planeten und Galaxien entdecken zu können. Die völlig neu entwickelte Sternenbrille zeigt uns Sternenbilder und Objekte am Nachthimmel, die wir bisher gar nicht finden
konnten und bietet dank der dazugehörigen Smartphone-App eine Vielzahl an interessanten Informationen und fantastischen Bildern zu eben diesen Erscheinungen. Im Prinzip ist es ein kleines Planetarium für die Tasche, das man kinderleicht mit sich herumtragen kann. Dies galt es nun zu testen…

Die Sternenbrille kommt sicher verpackt in einem kleinen Karton und sieht aus wie ein kompaktes Fernglas. Dies ist allerdings „nur“ die Erweiterung unseres Smartphones, das nun mit der heruntergeladenen „Universe2go“-App in die Brille gelegt wird. Wir führen den Test mit dem Samsung Galaxy S5 durch und haben keinerlei Probleme beim Einlegen des Gerätes. Dank des Passepartout passen sehr viele verschiedene Smartphones in dieses Gerät, darunter Apple iPhone 4, 5 und 6 oder Samsung Galaxy S3, S4, S5 und S6. Ob nun genau Dein Handy kompatibel
ist, lässt sich schnell auf der Homepage des Herstellers rausfinden.

Nachdem das Smartphone eingelegt und die App aktiviert ist, kann der Spass auch schon fast losgehen. Vorerst muss man das Gerät aber noch kalibrieren. Das erfordert anfänglich etwas Geschick, da man mit der Handhabung der Brille noch ungeübt ist. Aber schon nach kurzer Zeit hat man den Dreh raus uns schon allein die Einblicke während der Kalibrierung versprechen viel. Die Tiefenwirkung ist echt beeindruckend.

Jetzt heißt es bis zum Abend warten oder einfach schon mal frei den digitalen Sternenhimmel erforschen. Da bei uns schon die ersten Sterne funkeln, heißt es: raus an die frische Luft! Die Brille braucht zur Orientierung einen „festen“ Punkt am Himmel. Wir nutzten gleich mal den auffällig vor unserer Nase platzierten Jupiter. Einmal mit der Brille anvisiert und schon passt sich das Gerät an und ist orientiert.
Sogleich erfasst die Brille den angepeilten Jupiter und liefert Daten über Größe, Entfernung usw… Darüber hinaus kann man sich das Objekt bildlich anzeigen lassen oder gar „darauf landen“ und sich umsehen. Das war das erste große Highlight bei den Kids und die Brille wurde sogleich als sehr cool bezeichnet. So verlief die Zeit und man schaute sich durch die Planeten unseres Sonnensystems und „spazierte“ auf ihnen herum.

Zudem besticht das Gerät durch eine Vielzahl von Modi, die allesamt nützlich und zugeschnitten sind. Der Starter-Modus ist ideal, um das Gerät und seine Funktion kennenzulernen. Der Entdecker-Modus macht anfangs am meisten Spaß und hat die Kids ewig begeistert. Hier kann der Betrachter immer wieder neue Objekte finden und interessante Dinge darüber erfahren. Weiter geht es mit dem Mythologie-Modus, dem
Deep-Sky-Modus, dem 3D-Modus, dem Quiz-Modus und schließlich dem Experten-Modus. Hier muss einfach jeder selbst herausfinden, was einen besonders anspricht. Vielleicht wählt man auch einfach nach Stimmung.

Insgesamt gesehen ist diese neuartige Sternenbrille ein wirklich cooler Zeitvertreib für Kids und auch Erwachsene. Besonders interessant und ansprechend ist es natürlich bei klarem Sternenhimmel, wenn man die Objekte seiner Wahl einfach anvisieren kann. Aber auch im heimischen Wohnzimmer, wenn es draußen stürmt und regnet, kann man ganz entspannt die Show genießen und die wirklich beeindruckenden Fotos, Infos und sogar Audio-Kommentare auf sich wirken lassen. Auch wenn diese Brille in Verbindung mit der App einen stolzen Preis hat, lohnt sich die Anschaffung dennoch. Kleine und Große wissenschaftlich Interessierte werden hier stundenlang beschäftigt und lernen bei jedem Schritt dazu. Im wahrsten Sinne des Wortes. Von uns gibt es einen eindeutigen Daumen nach oben und wir werden sicher noch etliche Sommernächte damit verbringen. Mit Sicherheit…

Infos zum Gerät und dem Hersteller findet ihr hier:

www.nimax.de

http://universe2go.com/de/

GIGABYTE XM300 Xtreme Gaming Mouse

Zusammen mit „Alternate“ und „GIGABYTE“ begaben wir uns für diesen Test an den Rechner und zockten wild und berechnend drauflos, denn der Mittelpunkt der vergangenen Tage war die „XTREME GAMING MOUSE XM300“ von „GIGABYTE“. Da wir selber und mittlerweile auch die Kids in einem Alter sind, in dem Gaming einen wichtigen Teil der Freizeit einnimmt, waren alle gleich von dem neuen Zuwachs an Technik begeistert und wollten die ersten Minuten damit verbringen. Aber natürlich ließen wir uns schon ein wenig Zeit, um das gute Stück und seine angepriesenen Fähigkeiten in Ruhe zu betrachten. Die Verpackung, macht ordentlich was her und vor allem neugierig. Der aufklappbare Deckel offenbart auch sogleich das Objekt der Begierde und präsentiert dem Gamer eine Maus, die aus dem persönlichen Equipment von Batman zu stammen scheint. Vom Design her also schon mal recht cool. Die Eckdaten des Gerätes leuchten schön bunt und auffällig und bleiben dem Benutzer nicht verborgen.


Nachdem wir das hübsche Gerät mit seinem vergoldeten USB-Stecker unserem Rechner nähergebracht haben, wenden wir uns der äußeren Gestalt zu… Die Maus besitzt ein ergonomisches Xtreme Design und liegt unbestritten perfekt in der Hand. Auch die etwas kleineren Hände der Kids kommen mit dem Eingabegerät gut klar, auch wenn es anfangs etwas ungewohnt erscheint. Das Gerät ist für unterschiedliche Haltungen und Greifstile konzipiert, so dass man frei und bei jedem Spiel seine Fingerfertigkeiten unter Beweis stellen kann. Hier können wir, gerade durch die verschiedenen Nutzer, die perfekte Passform unter den ebenso verschiedenen Stilen des Spielens bestätigen. Die Kontaktflächen, die die Finger berühren, sind gummiert und geben einen wunderbaren Halt, auch wenn es mal hektisch wird. Die restliche Oberfläche erscheint in mattem schwarz und trägt das Logo der Marke. Dieses wiederum leuchtet so, wir ihr es möchtet. Denn hier könnt ihr eure Spielweise mit einer personalisierten Beleuchtung versehen, die nahezu unbegrenzte Farbmöglichkeiten und anpassbare Lichteffekte bietet. So ist es beispielsweise möglich einen geschmeidigen RGB-Farbwechsel einzustellen, der gerade bei dunkleren Verhältnissen gleich den Blick aufs Gerät lenkt. Aber auch ein pulsierender Effekt ist möglich, wobei ihr frei eine der 16.8 M Farben wählen dürft. Ein schönes Gimmick, was uns schon zu Beginn anspricht.

Weiter ist das Gerät mit japanischen Omron-Schaltern in beiden Tasten ausgestattet, die absoluten Komfort versprechen. Wir haben auch hier nichts zu beanstanden und hatten in der ganzen Testphase keinerlei Probleme damit. Der „Federweg“der Tasten, wenn man so will, ist geschmeidig und fühlt sich angenehm hochwertig an. Die Schalter sind für eine garantierte Lebensdauer von 20 Millionen Klicks ausgelegt und dürften also ein Weilchen halten. „wink“-Emoticon

Was wir bisher bei keinem unserer Eingabegeräte vorfanden, bekommen wir hier geliefert. Eine DPI-Direktumschaltung. So kann man kinderleicht durch zwei kleinere Schalter auf der Oberseite der Maus seine bevorzugte DPI-Stufe wählen. Dabei stehen dem Gamer 4 Stufen zur Auswahl. Das ist ungeheuer praktisch, da man so ganz schnell auch mitten im Spiel Anpassungen vornehmen kann. Noch praktischer ist die synchronisierte Anzeige seitlich an der Maus, die dem Spieler seine ausgewählte DPI-Stufe auch optisch klarmacht. Neben den verschiedenen Games fand ich dieses Tool auch ganz angenehm bei der Bildbearbeitung von Fotos. Gerade wenn es ganz genau werden soll, zeigt das Gerät seine Vorzüge.

Wenn man sich auf die Webseite von GIGABYTE begibt und die Xtreme-Makro-Engine herunterlädt und installiert, bekommt man noch mehr und wirklich faszinierende Möglichkeiten geboten. Ab jetzt behält man bei jedem seiner Spiele die Kontrolle. Einzelne Tasten lassen sich jetzt programmieren und Makros für seine Lieblingsspiele zuweisen. Das ist echt cool, denn was man bisher vom Setup virtueller oder gar echter Sportwagen kannte, bedient sich hier ebenso spielerisch und lässt den Gamer noch besser werden in seinem Handeln. Als Gamer, der seine spielerischen Anfänge in einer Zeit vornahm, in der die Maus nur zwei einfache Tasten zur Eingabe hatte, findet man sich wohl endgültig in der Zukunft angekommen. Zudem lässt die Entwicklung der entsprechenden Games wohl auch keine andere Wahl zu. Der interne Speicher der XM300 ermöglicht die direkte Speicherung der jeweiligen Gaming-Profile. So ist man immer bereit für die Schlacht, die gerade ansteht. „wink“-Emoticon

Die XM300 verfügt über Mausfüße, die Teflon-beschichtet sind und das Gerät wunderbar über den Tisch gleiten lassen. Die Maus lässt sich dadurch schneller bewegen und fühlt sich auch hier angenehm „weich“ an. Darüber hinaus findet man in der Packung ein weiteres Set dieser Teflon-Füße, wenn man die alten doch mal durchgeritten hat. Ein Zusatz der nicht sein müsste, aber vorhanden ist. Das gefällt uns als Nutzer natürlich und macht einen positiven Eindruck.


Letztlich ist es so, dass die XM300 nach dem eigentlichen Test weiter an unserem Rechner geblieben ist. Sie hat ihren neuen Platz erobert und verteidigt ihn weiter als treuer Begleiter an unserer Seite und stürzt sich mit uns in neue Abenteuer…

Amanda Koch – Das Amulett der goldenen Flammen

Manchmal, wenn uns der Alltag zu überrennen scheint und wir vor lauter Aufgaben und Pflichten nicht wissen wo wir beginnen sollen, träumt sich vielleicht der Eine oder Andere von uns in Wälder voller sagenhafter Gestalten und Wesen, um wieder zu sich selbst zu finden. Alle, die von diesen Mythen angetan sind, finden leicht in solcherlei Tagträume hinein. Für den Rest gibt es Amanda Koch und ihre fantastischen Bücher.

Nachdem wir schon durch „Die Wächter von Avalon“ in magische Zauberwelten entführt wurden und uns nicht mehr losreissen konnten, kehren wir mit „Das Amulett der goldenen Flammen“ in dieses Genre zurück und fühlen uns gleich pudelwohl. Die Autorin richtet sich mit diesem Buch an Leser ab 10 Jahren und gibt mit diesem kleinen Buch mit seinen gut 120 Seiten einen klasse Start in die Lesewelt.

Wir werden in der scheinbar perfekten Welt der Feen und Elfen mit dunklen Geheimnissen, Habgier und Hass konfrontiert. Unser junger Testleser beschrieb die Handlungen mit „dramatisch“ und hätte gern noch ein paar hundert Seiten gelesen, als die Seiten des Buches schließlich geendet haben. Aber auch in diesem kurzen Buch lernen wir wieder viel über Mut, Freundschaft und Selbstvertrauen. Neben all den dunklen Dingen auf dieser Welt leuchtet auch immer noch das helle Licht der Liebe, auf dessen Seite Amanda Koch die Leser zieht und über so manches nachdenken lässt.

Mit „Das Amulett der goldenen Flammen“ bekam die treue Fangemeinde der Autorin und zukünftige Leser ein weiteres Glanzstück geschenkt. Für Neulinge, die sich gerade erst in der Bücherwelt orientieren, perfekt. Für Fans von Amanda Koch wieder ein traumhafter Einblick in die Tore ihrer Zauberwelten…

Burg Scharfenstein – Piraten und ihre wahren Taten

Im sagenhaften Nebel des Erzgebirges gelegen, findet sich die Burg Scharfenstein. Die Familien-Burg blickt von ihrem hohen Sitz über die traumhafte Landschaft der Umgebung. Zur Sonderausstellung „Piraten und ihre wahren Taten“ bekamen wir die Gelegenheit, die Burg zu erobern und die neugierig machende Abenteuer-Austellung anzusehen.

Bevor es allerdings zu den Schätzen der Piraten geht, muss man erstmal den Berg erklimmen um zur Burg zu gelangen. Vom Parkplatz am Fuße der Burg ist es zwar nicht weit bis zum Ziel, dafür schlängelt sich der gewundene Weg steil empor und kann weniger sportliche Teilnehmer ganz schön ins Schnaufen bringen. Zum Ausgleich bekommt man allerdings einen schönen Eindruck vom Charme des Erzgebirges.

Nachdem man die Burg betreten hat, kann man vom Burghof aus die verschiedenen Ausstellungen der Anlage erreichen. Neben der derzeitigen Piraten-Ausstellung findet man in der Burg noch das Weihnachts- und Spielzeugmuseum. Hier kann man in die Vergangenheit eintauchen, die einem die Spielzeugträume der Kinder alter Zeiten zeigt. Darüber hinaus gibt es eine sehr große und wirklich faszinierende Sammlung von Weihnachtspyramiden, Räuchermännchen und weihnachtlicher Dekoration aller Art. Was besonders in der Vorweihnachtszeit Freude und Feeling auf die besinnliche Zeit bereitet, kann auch im Frühling und Sommer Spaß machen. Für die Kids gibt es eine Menge zum Anfassen und Ausprobieren. So landet man schließlich selbst als Figur auf einer „Weihnachtspyramide“.

Das Highlight des Tages ist für uns allerdings die besagte Sonderausstellung über Piraten. Auch hier können sich die Kids und ihre kindgebliebenen Eltern nach Herzenslust austoben. Neben vielen Infos über Piraten und ihre wahren Taten gibt es eine Menge zu sehen. Hier warten Schiffe, die erobert werden wollen und in deren Kajüten es wunderbar gemütlich ist. Neben erbeuteten Schätzen liegt man in Hängematten, feuert mit der Kanone von Deck aus auf imaginäre Feinde oder duelliert sich mit Säbel und Schwert auf dem Achterdeck. Für das richtige Feeling können sich Große und Kleine Besucher aus dem reichlichen Kostüm-Fundus das passende Outfit aussuchen und standesgemäß auftreten.

Nachdem wir das Piraten-Nest wieder verlassen haben, können wir mit gutem Gewissen sagen, dass diese kleine aber mit viel Liebe angelegte Ausstellung einen Besuch wert ist. Gerade mit der ganzen Familie kann man hier viel Spaß haben und einen wunderbaren Tag verbringen. Wer von den Schätzen des Burgmuseums alles gesehen hat, kann sich zum Schluss für einen überrumpelten Euro pro Person auf dem Burgturm einen herrlichen Rundumblick der Umgebung verschaffen. Hier empfiehlt es sich, auch mal im Herbst die Burg zu besteigen. So kann man die zauberhaft bunten Farben der umliegenden Wälder bestaunen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mal einen Blick auf und in die Burg zu werfen, findet im nachfolgenden Link alle Infos. Die Ausstellung „Piraten und ihre wahren Taten“ hat noch bis 31.Oktober 2016 geöffnet.

http://www.die-sehenswerten-drei.de/estaticos/view/37-scharfenstein-castle