Schnitzer Glutenfrei

Der eine oder andere von Euch kennt das vielleicht von sich selber oder aus dem Kreis der Familie und Bekannten, wenn man eine gewisse Unverträglichkeit in Hinsicht von Lebensmitteln hat. Unsere Mutti hat das zweifelhafte Glück, Zöliakie zu haben und darf sich nun in Zukunft glutenfrei ernähren. Was zu Hause schon nicht so einfach ist, gestaltet sich unterwegs noch viel schwieriger. Irgendwo anhalten und schick Essen gehen fällt so gut wie flach. Da ist es das Beste, wenn man sein Proviant immer dabei hat und einen auf Selbstversorger macht. Glücklicherweise gibt es mittlerweile immer mehr Hersteller, die glutenfreie Brötchen, Snacks usw. anbieten. Zwar leider noch immer zu vergleichsweise hohen Preisen, aber zumindest kann man sich als Betroffener ausgewogen ernähren.

Für unsere Fahrt durch Holland, den leeren Magen unterwegs und auch vor Ort an den verschiedenen Zielen wurden wir freundlicherweise mit einem ordentlichen Paket leckerer Sachen von der Firma „Schnitzer“ ausgestattet und haben die verschiedenen Produkte natürlich ausgiebig getestet. Hier sind unsere Gedanken dazu…

 

Fangen wir mit dem „BAGUETTE“ an, was schon in der Packung lecker aussieht. Da wir in der Vergangenheit aber schon hin und wieder vom schönen Anblick getäuscht und mit Geschmack der an Sägemehl erinnert belohnt wurden, sind wir skeptisch. In diesem Fall jedoch grundlos, denn das Baguette schmeckt nach dem Aufbacken so wunderbar, wie es aussieht. Der Beweis, dass es also auch anders geht. Hier also schon mal unbedingter Wiederholungsbedarf.

 

Den „MUFFIN + BLUEBERRY“ genehmigten wir uns ganz in Ruhe und zeremoniell, wie es sich für ein ausgedehntes Kaffeetrinken an freien Tagen gehört. Hier müssen wir sagen, dass es sicher schwierig ist an die Qualität eines Bäckers heranzukommen, der seine frischen Muffins in der Auslage feil gibt. Unsere abgepackten Muffins sehen aber recht gut aus, schmecken aber trotz der fruchtigen Füllung etwas trocken. Für den Hochgenuss reicht es hier nicht, für unterwegs allerdings sind die Muffins geradezu optimal.

 

Ebenso perfekt für Frühstück und Kaffeetrinken ist der kleine Kuchen „CAKE LEMON“. Dieser kommt sicher in einer kleinen Pappform verpackt und sieht sehr lecker aus. Auch hier hält alles prima zusammen, nichts zerfällt und lässt sich klasse schneiden. Der Geschmack ist himmlisch und lässt das Herz unserer besonderen Testperson höher schlagen. Wieder auch perfekt für unterwegs oder zum Picknick.

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Mit dem RUSTICO + AMARANTH war es ebenfalls spannend, denn auch zum Abendessen hatten wir schon so manche Überraschung mit verschiedenen Herstellern. Aber die Leute von „Schnitzer“ haben auch hier einen guten Job gemacht und zauberten ein Brot, das tatsächlich richtig lecker schmeckt und nicht in tausend Einzelteile zerfällt. Hier zeigt sich eine echte Alternative zu den ganz großen Herstellern in diesem Bereich. Echt klasse!

 

Neben dem geschmacklichen Erlebnis ist der „BRUNCH-MIX“ auch was fürs Auge. Die kleinen Brötchen in den Sorten „Grainy“, „Classic“ und „Rustic“ sehen bezaubern aus und schmecken auch so. Wir haben sie jeweils in Hälften geschnitten und einfach in den Toaster gesteckt. So kommt Abwechslung auf den Tisch und lässt auch die „Benachteiligten“ beim Frühstück lächeln.

 

Das Brot „CANIHUA Active-Mineral“ lässt uns zugegeben optisch nicht im Dreieck springen, da wir uns bei solcherlei Brot immer gleich an Essensrationen des Militärs oder Astronautennahrung erinnert fühlen, sorry. Es gibt sicher Leute, die diese Art Brot gern essen. Dennoch müssen wir zugeben, dass auch diese Sorte trotz ihres für uns nicht so tollen Anblickes erstaunlich gut schmeckt und zum Abend sehr lecker war. Auch hier wieder eine echte Alternative.

 

Ebenfalls ein heikles Thema sind Nudeln… Was früher für die gesamte Familie ein leckerer Spaß war, wurde schnell für mindestens ein Familienmitglied zur Strafe. Wenn man plötzlich nicht mehr in den großen Topf greifen darf und sein eigenes Töpfchen mit nicht so tollen „Ersatz-Nudeln“ hat, die zudem nach nichts schmecken, verliert die ganze Sache schnell ihren Reiz. Mittlerweile geben sich die Hersteller jedoch auch geschmacklich mehr Mühe und so können auch wieder alle am Tisch lachen. Die „PASTA SPIRELLI TRICOLORE“ sieht dazu noch schön bunt aus und macht auch visuell was her. Geschmacklich ist Mutti höchst zufrieden und vermisst ihre alten „glutenverseuchten“ Nudeln keineswegs.

 

Die Müsli-Riegel „BREAK“ sind nach der Verkostung unter allen Anwesenden der absolute Knaller. Allesamt sind begeistert und auch die Kinder finden Gefallen an Zutaten, die sie sonst nicht mal mit der Pinzette anfassen würden. 😉 Hier wünschten wir uns auf der Stelle einen Monatsvorrat, um ja nicht so schnell auf dem Trockenen zu sitzen. Die Realität zeigte sich leider in Gestalt leerer Verpackungen. Aber jetzt steht ein weiterer Punkt auf unserer Einkaufsliste, damit bei der nächsten Wanderung am Wochenende ein leckerer Begleiter dabei ist. 😉

 

Zum Schluss haben wir dann noch den „Grissini „Pizza““ –Snack, der uns nach den leckeren Brotsorten zum Abendessen vor den Fernseher begleiten durfte. Zwar sehen die einzelnen Stücke etwas nach Hundefutter oder übergroßen Leckerlis für Meerschweinchen aus, schmecken aber recht gut und knabbern sich neben Ironman & Co schnell weg. Wenn sie noch etwas kleiner werden würden und weniger hart, wären sie perfekt.

 

Insgesamt hat uns „Schnitzer“ sehr überrascht. Da man von den meisten Herstellern eher enttäuscht ist, können wir hier einen dicken Daumen nach oben zeigen. Wir sind positiv überrascht, dass immer mehr Hersteller glutenfreie Nahrungsmittel herstellen und damit den „behinderten“ Tischnachbarn ein großes Stück Lebensqualität zurückgeben. „Schnitzer“ ist hier ganz vorn mit dabei und gehört zukünftig zum festen Anlaufpunkt unserer Nahrungsmittelbesorgung. Ein dickes Dankeschön dafür!

 

Brille24.de – selbsttönende Gläser

Da wir auf unserer Tour neben ein paar Schauern auch etliche Sonnenstunden hatten, waren diese Tage auch die perfekte Grundlage für einen Test, der mich schon lange interessiert. Da meine Augen sehr lichtempfindlich sind und ich ohne Sonnenbrille immerzu mit zusammengekniffenen Augen herumspaziere, wäre eine Brille mit selbsttönenden Gläsern die optimale Lösung. Meine normale Sonnenbrille ist an einem sonnigen Tag zwar sehr schön, bei wechselnden Bedingungen jedoch auch oft unpraktisch.

In Zusammenarbeit mit dem Online-Optiker „Brille24.de“ durfte ich eine Brille mit ebensolchen selbsttönenden Gläsern testen und habe dies auch ausgiebig getan. Die übersichtliche Homepage des Anbieters zeigte mir eine riesige Auswahl an Brillengestellen, unter denen ich mir ein sportliches Modell aus Kunststoff aussuchte, was ich auch prima bei freizeitlichen Aktivitäten tragen kann. Die Gläser selbst kann man frei nach seiner Sehstärke wählen; die Größe der Brille, Augenabstand usw sehr genau angeben. Die Seite bietet außerdem einen interaktiven Brillenberater, eine ausführliche Anleitung zur Pupillendistanz-Messung, eine „lustige“ Brillenanprobe mit Foto seines eigenen Gesichtes, und Tipps zur richtigen Brille passend zur eigenen Gesichtsform.

Nachdem alles gemessen, herausgesucht und bestellt war, dauerte es auch nicht lange, bis die freundliche Postbotin die Schachtel mit der Brille brachte. Das gute Stück kam sicher verpackt in einem Etui plus Brillenputztuch. Kleine Zweifel, ob meine Messungen stimmen und die Brille letztlich auch auf meine Nase passt, waren schließlich unbegründet. Die federleichte Brille schmiegte sich perfekt an mein Gesicht.

Die Selbsttönung der Gläser setzt schon bei bewölktem Himmel ein und kann sich bis zu 86% bei Sonne ausweiten. Innerhalb kurzer Zeit sind die Gläser je nach Bedingungen getönt und passen sich den Lichtverhältnissen weiter an. Begibt man sich in dunklere Bereiche oder Räume, wird die Sicht wieder klar. Die Tönung der Gläser ist in Braun und Grau erhältlich, wobei ich mich für Grau entschieden habe. Da sich die Gläser wie erwartet innerhalb eines Fahrzeuges nicht tönen, sind sie beim Fahren nur eingeschränkt benutzbar. Durch spezielle Beschichtungen, etwa zur Entspiegelung, haben die Gläser jedoch einen leicht gelblichen Schein, was sehr angenehm für die Augen ist, gerade beim Autofahren. Ich habe an diesem Effekt großen Gefallen gefunden und bin große Strecken unserer Tour so gefahren. Vielleicht gibt es in Zukunft noch die Möglichkeit, eine Brille mit selbsttönenden Gläsern speziell für Autofahrer zu testen. Falls dies der Fall sein sollte, werde ich es Euch wissen lassen.

Abschließend kann ich sagen, dass Brillen mit selbsttönenden Gläsern schon irgendwie cool und ungemein praktisch sind. Für meine empfindlichen Augen sind sie perfekt. Mit einem Partner wie „Brille24.de“ macht es das Gesamtpaket komplett. Von der ersten Information zum Produkt, über die Bestellung auf der übersichtlichen und sehr angenehmen Homepage, bis hin zur schnellen Lieferung kann ich diesen Anbieter nur empfehlen. Bei Fragen sind Mitarbeiter schnell zur Stelle und stehen einem bei eventuellen Problemchen freundlich zur Seite. Wer also nicht gerade seinen Optiker direkt im Geschäft vor der Nase haben muss und seine Sehstärken bzw –schwächen kennt, ist bei „Brille24.de“ gut aufgehoben. Schaut mal rein, denn der nächste Sommer kommt bestimmt…

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Amsterdam

Ganz oben auf unserer Checkliste stand der Punkt AMSTERDAM. Die Hauptstadt der Niederlande lockt natürlich und ein Besuch dieser Stadt war Pflicht. Mit großen Erwartungen und Vorfreude machten wir uns auf den Weg. Verkehrstechnisch kann man sich ruhigen Gewissens ins Getümmel wagen, denn alles ist übersichtlich angelegt und nachvollziehbar. Erhöhte Aufmerksamkeit muss natürlich den vielen Radfahrern gelten, die hier wirklich wie Armeen auftreten und überall zu sein scheinen. Einzig bleibt zu erwähnen, dass Amsterdam ein teures Pflaster ist und sich dies auch bei den Parkgebühren drastisch bemerkbar macht. Hier ist es nicht selten, dass man an der Parkuhr 5 € pro Stunde löhnen darf. Die Parkhäuser langen ebenfalls ordentlich zu und so kommt man schnell bei ein paar Stunden Aufenthalt zu einem Höchstsatz von 50 €. Einzig ein Parkhaus der Stadt macht bei einem Tagespreis von 12 € halt.

Der erste Anlaufpunkt war für uns die Amsterdamer Ausgabe des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds. Dank des etwas regnerischen Wetters blieb ein langes Warten an der Kasse aus und wir konnten nach dem Kauf der Tickets für sagenhafte 66,50 € als Familie die Figuren bestaunen. Da nun wenig Betrieb herrschte, hatten wir ebenfalls viel Zeit uns mit den Figuren zu fotografieren, was ausdrücklich erlaubt ist. Und auch wenn es qualitative Unterschiede unter den Figuren gibt, sind doch alle gut gearbeitet und einige sogar spitze und täuschend ähnlich.

Ein weiterer großer Punkt auf unserer Liste war das Rijksmuseum. Hier darf man nach einem ebenfalls ordentlichen Eintrittspreis sehr berühmte Gemälde bewundern. Da hier wenigstens nur die Erwachsenen zur Kasse gebeten werden, ist man als Elternpaar mit 35 € dabei. Dafür steht man bald schon ehrfürchtig ergriffen vor Rembrandts „Nachtwache“ oder Vermeers „Dienstmagd mit Milchkrug“. Es ist unbeschreiblich, diese Bilder im Original vor sich zu sehen. Wer in Amsterdam ist und halbwegs interessiert am Kunst-Unterricht war, muss in dieses Museum.

Trotz des immer wieder auftretenden Regens, der sich glücklicherweise auch immer wieder mit der Sonne abwechselte und uns herrliche Regenbögen hervorzauberte, spazierten wir furchtlos durch die wunderbar alten Straßen, die mit ihren schiefen Häusern, langgezogenen Grachten und unzähligen Brücken unverwechselbar romantisch sind.

Auch wenn wir einige Punkte unserer Liste zeitlich bedingt oder durch großes Aufkommen anderer Touristen nicht wahrnehmen konnten, hatten wir einen wunderschönen Tag in dieser Stadt. Wir kommen auf jeden Fall wieder und können Amsterdam nur wärmstens für einen Urlaub oder Städte-Trip empfehlen. Die Einwohner sind unglaublich freundlich und zuvorkommend. Wenn man nur kurz planlos an einer Kreuzung steht, wird einem unverzüglich Hilfe angeboten. Türen werden einem aufgehalten, sehr oft bekommt man ein Lächeln geschenkt. Hier wird einem vor Augen geführt, wie schön man miteinander umgehen kann. Schade, dass das nicht überall so sein kann…